Von Arica in die Atacama-Wüste
Die ersten Tage in Chile verbrachten wir im Surferort Arica.
Nach Arequipa zwar nicht so eine wunderschöne Stadt, aber sie lag am Meer und
dies bedeutete zwei gute Dinge auf einmal – 0 m.ü.NN. und viiiiel Meer. Daher
beschlossen wir am zweiten Tag, nachdem wir den ersten Tag ein wenig durch die
Stadt getingelt sind, einen Stand-up-Paddeling-Tag einzulegen. Dies machte ein
Mordsgaudi, zumindest für die drei Damen vom Grill. Rico hat sich doch eher
herausgenommen und das Ganze aus sicherer Entfernung beobachtet. Viele
Reinfälle und Nasen voller Wasser später, mussten die Mädels jedoch
feststellen, dass es ein wenig zu windig war, um aus „Paddeling“ „STAND-UP
Paddeling“ zu machen. Wir entschlossen uns dann also dazu, Sporttreiben in
Sportschauen umzuwandeln und guckten uns am Abend unseren ersten Superbowl in
voller Länge an. Den Vorteil der vierstündigen Zeitverschiebung mussten wir
schließlich ausnutzen.
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Im Surfer-Hostel in Arica war Poolbillard unsere Lieblingsbeschäftigung. |
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Der Strand von Arica lädt nicht nur zum Baden, sondern auch zum Surfen ein. |
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Das lustige Treiben kann beginnen! |
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So sieht es aus, wenn man Stand Up-Paddeling beherrscht - oder auch: ab und zu konnte sich Marie kurz auf dem Board halten. |
Darüber hinaus ist, bis auf ein paar Runden Poolbillard, in
Arica nichts Spektakuläres passiert. Wir mussten uns schließlich auf unsere 12-stündige
Busfahrt vorbereiten. Die Tour startete am Abend und am 9. Februar kamen wir
dann „völlig“ erholt bei ca. 30°C in der Atacama-Wüste an. Da wir noch kein
Hostel hatten, stand hier die Suche nach einem an erster Stelle. Es ging
schneller als gedacht und so übernachteten wir spontan für ca. 10 Euro/Nacht im
Atacama Roots-Hostel. Da wir so erholt waren, entschieden wir uns, gleich
loszulegen und gingen am Nachmittag auf Mountainbike-Tour durch das Valle de
Luna. Durch die Hitze und die Steigung war es ziemlich anstrengend, aber auch
richtig toll. Die Aussicht von der Düne und zum Sonnenuntergang entlohnte die
Strapazen mit traumhaften Ausblicken.
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So flach, wie hier, war es im Valle de Luna leider nicht die ganze Zeit. |
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Ein kleines Fotoshooting bei Sonnenuntergang musste sein... |
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... es sah einfach alles so toll, als die Sonne nicht mehr so grell war! |
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Um dieses Foto kommt Marie leider nicht herum - Rico möchte unbedingt zeigen, wie sportlich wir unterwegs waren. ;-P |
Den folgenden Tag verbrachten wir mit der Planung unserer
Uyuni-Tour und Sandboarding im Valle de la Muerte. Dafür, dass wir blutige
Anfänger im Boarden sind, hat es im Sand gar nicht so schlecht ausgesehen. Kann
aber auch daran gelegen haben, dass die Boards einfach nicht richtig gewachst
waren… ;D Unsere geplante abendliche
Astronomic-Tour wurde aufgrund von Wolken leider abgesagt – so blieb uns die
Sicht auf die Sterne von einem Observatorium in einem der dunkelsten Orte der
Welt leider verwehrt. In Südafrika oder Australien wird die Sicht aber bestimmt
auch super!
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Nur auf dem Board ist ja langweilig, hat sich Marie gedacht und das Ganze einfach mal umgedreht. |
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Genialer Weise sind auch die Tiger zur selben Zeit wie wir auf der Düne unterwegs gewesen. |
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Von unserem Hostel aus konnten wir wunderbar den Sonnenaufgang hinter der Vulkanen beobachten. |
Heute, den 11. Februar, geht es für vier Tage
nach Bolivien in die Uyuni-Wüste. Wir freuen uns sehr auf die Eindrücke und werden berichten!
Rico & Marie
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